Datum: Samstag, 28.05.16
Ort: Stadthalle Hilden
Uhrzeit: 21.40 Uhr

Mandekan Cubano

Richard Bona Richard Bona (bass & vocals)
Ludwig Afonso (drums)
Osmany Paredes (piano)
Luisito Quintero (percussion)
Roberto Quintero (percussion)
Rey Alejandro (trombone)
Dennis Hernandez (trumpet)

Mandekan Cubano beginnt quasi da, wo der Buena Vista Social Club aufgehört hat. Richard Bona, Grammy-nominierte Weltmusik Koriphäe, schmiedet an der nächsten Evolution kubanischer Tanzmusik, die man bislang vom Buena Vista Social Club, Irakere und Los Van Van kannte. Inspiriert durch das gemeinsame Erbe und die reiche Vielfalt folkloristischer und traditioneller Musik in Westafrika und Kuba, versucht Richard eine universelle musikalische Sprache zu entwickeln die alle Menschen zusammen bringt.

"Intricate flights of solo brilliance...Spellbinding." The AGE
“Richard Bona is running his smile, his tranquility, and his musical elegance all over the world.” L'EXPRESS

“Imagine an artist with Jaco Pastorious’s virtuosity, George Benson’s vocal fluidity, Joao Gilberto’s sense of song and harmony, all mixed up with African culture. Ladies and gentlemen, we bring you Richard Bona!” Los Angeles Times

Während  Fans ihn den "Afrikanischen Sting" nennen, titulieren Kritiker ihn einen Profi, aber in Wirklichkeit  ist es seine einzigartig, elektrisierende Verbindung mit dem Publikum, die ihn zu dem macht, was er wirklich ist - ein wahrer Vollblutmusiker. Richard Bonas scheinbar müheloser Gesang, seine  unfassbaren Fähigkeiten am Bass, seine einzigartige Expertise im  Songwriting  und  Arrangement, und die Gabe fast jedes Instrument einfach nur vom zuschauen zu lernen, positionieren Sie ihn als einen seltenen afrikanischen Künstler, der sich mit seinem Spitzenruf international etabliert hat.

Ursprünglich aus Kamerun blieb Bona seinen Wurzeln stets treu, auf jedem seiner sieben Alben sind afrikanischen Rhythmen zu hören; vor allem in seinen ersten drei, Scenes from My Life, Reverence und Munia wird sein ganz individuelle Weise mit Geräuschen Geschichten zu erzählen deutlich. Inspiriert durch seine afrikanische Herkunft, adressieren Bonas Alben internationale politische Fragen, die seinen Wunsch widerspiegeln mit seiner Musik  auch Stellung zu beziehen vor allem für die Unterdrückten. Als Künstler mit Mission  entdeckt er immer neue musikalische Gebiete und veröffentlichte 2004 gemeinsam mit dem kongolesischen Star, Lokua Kanza und Antillais Sänger / Komponist Gerald Toto das Album Toto, Bona, Lokua, auf dem Bona 4 Tracks geschrieben hat.

Nachdem das Trio durch ganz Frankreich tourte blieb Bona in Europa um nun mit dem Gitarristen Mike Stern auf Tour zu gehen und als Gaststar auf  "Mo Bop 2", dem Album des japanischen Gitarristen Kazumi Watanabe, mitzuwirken.   Danach ging das Paar auf  Japan-Tournee, die es Bona ermöglichte auch die Kultur und die Klänge dieses Neulandes in seine Arbeit zu integrieren. Außerdem tourte er mit Pat Metheny, erschien als Gast auf zwei Bobby McFerrin Alben und wirkte bei zahlreichen bemerkenswerten Kooperationen mit.

Später fand er Anerkennung bei den Victoires du Jazz Awards, wo er die Trophäe für "Bester Internationaler Künstler des Jahres 2004 " erhielt. Diese Auszeichnung bestätigt seinen Status als Publikumsliebling bei einer Vielzahl von musikalischen Zielgruppen: von Jazz, über Pop, Bossa Nova, traditionell, bis Afrobeat und Funk. 2005 erschien Bona als Gast auf Mario Canonges Album "Rhyzome" und wirkte auch auf dem Soundtrack für Pascal Plissons Film "Massai, les guerriers de la pluie" mit. Weiterhin ist er auch für seine Rolle in der Gruppe Steps Ahead bekannt, stand auf vielen internationalen Bühnen, wie dem Gitarrenfestival in Adelaide und hat mit zahlreichen Koryphäen gespielt, wie zum Beispiel mit John Legend auf dessen Album Tiki, das 2007 auch für einen Grammy als "Best Contemporary World Music Album" nominiert wurde.

Trotz der Tatsache, dass er die Jahre 2008 und 2009 komplett auf Tour verbrachte, veröffentlichte Bona The Ten Shades of Blues, ein Album das seine Erfahrungen mit den verschiedenen Schattierungen des Blues illustriert, die er während seiner Touren in der Sahelzone, Brasilien, Indien, USA und Kamerun kennenlernte. Kurz danach wurde Bona auf dem Internationalen Jazz Festival in Montreal mit dem Antonio Carlos Jobim Preis ausgezeichnet; als einer von sieben Empfängern wurde er als Künstler im Bereich der Weltmusik herausgestellt, dessen Einfluss auf die Entwicklung des Jazz maßgeblich ist. Außerdem erhielt er 2012 den renommierten SACEM Jazz Preis (Grand Prix Jazz SACEM) für den Jazz Grand Prize. Sein zertifiziertes Gold Album von 2013  Bonafied stellt seine persönliche Verschmelzung der Kulturen dar, die Bona kontinuierlich auch zu einem neuen Album und einer neuen internationalen Tour weiterentwickeln  wird. Mit seinen zahlreichen Auszeichnungen, Performances, und langjährigem Know-how hat sich Bona zu einem der versiertesten und gefragtesten  Musiker dieser Generation entwickelt. Was er für die Zukunft plant und wie er weiterhin seinen Sound immer neu definieren wird?  - Bleiben Sie gespannt!

www.youtube.com

www.richard-bona.com

 

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